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Glühbirnen und alternative Leuchtmittel

Geschichte und Funktionsweise

Der erste Vorläufer der heutigen Glühbirnen tauchte bereits im Jahr 1820 auf und arbeitete mit einem Platinfaden. Fünfzehn Jahre später gelangte der Schotte James Bowman Lindsay mit der Vorführungen eines dauerhaften elektrischen Lichts zur Berühmtheit und arbeitete danach weiter an der Fortentwicklung dieser Erfindung. Das erste Patent meldete 1841 allerdings Frederick de Moleyns an. Später folgten noch weitere Patente auf Glühbirnen, die jeweils mit etwas anderen Materialien arbeiteten. So wurde der Platinfaden im Lauf der Zeit beispielsweise durch einen Kohlefaden ersetzt, bei den heutigen Modellen wird meist Wolfram verwendet. An der Funktionsweise hat sich hingegen nichts geändert. Durch den hindurch fließenden Strom wird der Glühfaden so stark erhitzt, dass er zu leuchten beginnt. Dabei entsteht nicht nur Licht, sondern auch viel Wärme. Daher gelten Glühbirnen heute als wenig effizient und werden schrittweise durch andere Leuchtmittel ersetzt.

Die Glühbirne im Vergleich mit anderen Leuchtmitteln

In Haushalten spielen hier vor allem Halogenstrahler eine Rolle, die größtenteils nach demselben Prinzip wie die klassischen Glühbirnen funktionieren. Allerdings sind sie mit mehreren kleinen Reflektoren ausgestattet, welche die Lichtausbeute erhöhen. Daher ist hier etwas weniger Strom notwendig, um dieselbe Helligkeit zu erzielen. Allerdings benötigt man dafür spezielle Lampen, es ist also nicht möglich, die Glühbirnen einfach durch Halogenstrahler zu ersetzen. Mit Energiesparlampen ginge dies theoretisch, viele Menschen empfinden diese aufgrund des eher kühlen Lichtspektrums aber als unangenehm und setzen sie daher nur in Räumen ein, in denen Gemütlichkeit nur eine untergeordnete Rolle spielt, zum Beispiel in der Küche. Für den Wohn- und Schlafbereich erfreuen sich Glühbirnen trotz ihrer schlechten Energiebillanz nach wie vor größter Beliebtheit. Sie sorgen für ein angenehmes Ambiente und funktionieren auch in Verbindung mit einem Dimmer, was auf viele Energiesparlampen und andere Leuchtmittel leider nicht zutrifft.

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